Reisen entlang der Marschbahn

Pinneberg

Pinneberg bildet den Endpunkt der Hamburger S-Bahn.
Die S-Bahnstation Pinneberg wurde am 22.6.1967 im Zuge der S-Bahneröffnung hierher eingeweiht. Den ersten Bahnhof erhielt Pinneberg in der Anfangszeit der Eisenbahn in Dänemark. Am 18.9.1844 wurde die König Christian VIII. Ostseebahn von Altona nach Kiel eröffnet. Aus dieser Zeit stammt das Empfangsgebäude, das bis heute überdauert hat.

(c) Ilka Borchers - Am 1. April 2002 hat 471 062 als Oster-Sonderzug des Vereins Historische S-Bahn Hamburg e.V. den Bahnhof Pinneberg erreicht.
Am 1. April 2002 rollte der Osterzug durch Hamburg. 471 062 steht österlich geschmückt im Bahnhof Pinneberg.
Der Verein Historische S-Bahn Hamburg e.V. hatte sogar eine Osterhäsin engagiert, die im Zug die mitfahrenden
Kinder betreute. Auch für das leibliche Wohl aller Reisenden war gesorgt - Kaffee und Kuchen waren an Bord
erhältlich. Foto: Ilka Borchers


 In der Kreisstadt hat sich vielseitige Industrie angesiedelt, am wichtigsten sind elektronische Industrie, Feinmechanik, Motorenbau und Optik. Die "Rosenstadt im Grünen", wie Pinneberg oft genannt wird, ist beim jährlichen Rosenfest eine Attraktion, die Tausende von Schaulustigen aus der näheren und weiteren Umgebung anzieht. Im Zentrum der Stadt findet sich die sehenswerte Landdrostei, ein Backsteinbau von 1758.

Mitten in der Stadt unmittelbar am Bahnhof liegt das 30 ha große Fahltgehölz, das zusammen mit Rosengarten, Sportanlagen und Hallenbad die grüne Lunge der Stadt in zentraler Lage bildet. Am Rande der Stadt im Ortsteil Waldenau lädt der Stadtforst zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Durch den unmittelbaren Übergang in den großen Hamburger Staatsforst Klövensteen sind Waldwanderungen bis an die 10 km entfernte Elbe möglich. [Details]

Im Nachbaroft Rellingen steht eine wunderschöne kleine Kirche, im 18. Jahrhundert als achteckiger Zentralbau errichtet. Die Rellinger Kirche ist eines der bedeutendsten protestantischen Kirchenbauten Norddeutschlands und ziert auch das Rellinger Stadtwappen. [Details]

Links sehen wir in einiger Entfernung vom Bahndamm die Ortschaft Appen. Dort dokumentieren im benachbarten Fliegerhorst Uetersen zahlreiche Exponate die Entwicklung der militärischen Luftfahrt von 1914 bis 1945. [Details]


www.marschbahn.de
© Ilka Borchers, 2005
Impressum