Reisen entlang der Marschbahn

Hemmingstedt

Das hügelige Gelände rechts der Bahnlinie ist wegen seiner vorgeschichtlichen Gräber ein kulturhistorisch besonders interessantes Gebiet. Hemmingstedt liegt auf einer Geestzunge, die hier in die flache Marsch hereinragt. [Details]

Eine mächtige Industrieanlage zeigt sich uns auf der linken Seite. Riesige Türme in unterschiedlichen Formen dienen hier der Bearbeitung von Rohöl zu den verschiedensten Endprodukten. Gelegentlich lodern Flammen über dem Gelände - hier wird Erdgas abgefackelt. Die große Erdölraffinerie entstand dort, wo früher ein Bauer Ölschlamm entdeckte. Inzwischen ist in einem alten Salzstock einer der größten Flüssiggasspeicher der Erde entstanden. [Details]

Die Raffinerie, die heute zu RWE gehört, hat einen eigenen Gleisanschluss zu unserer Strecke. Dieser wird nicht mehr durch die Raffinerie selbst, sondern durch die Deutsche Bahn betrieben.

Vermutlich südlich von hier erkämpften sich die dithmarscher Bauern im Jahre 1500 mit einem überwältigenden Sieg über die Dänen und die Ritterschaft für zwei Menschenalter die Freiheit. [Details]

www.marschbahn.de
© Ilka Borchers, 2005
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